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M-M
Redaktion
12. Juni 2007
. . . Fortsetzung
Anzeigenblätter auf Wachstumskurs



Ausgabe-Schwerpunkt zur Wochenmitte
Wichtigstes Kriterium für den Erscheinungstag von Anzeigenblättern sind die Bedürfnisse des Handels. Dabei bestehen nach wie vor klare Gewichtungen zur Wochenmitte und zum Wochenende. 50,4 Prozent aller Titel erscheinen am Mittwoch (693). Das sind 26 Titel mehr als im Vorjahr und entspricht genau dem Titel-Minus am Folgetag, dem Donnerstag, an dem jetzt 198 Titel erscheinen. Mittwochs und donnerstags werden daher 65 Prozent aller Anzeigenblätter publiziert.

Zudem erscheinen 238 Titel am Sonntag mit 19,3 Millionen Exemplaren (2006: 19,5). Das entspricht einem Marktanteil von 21,8 Prozent (Anteil AB-Auflage). Neben dem Sonntag ist der Samstag mit 161 Anzeigenzeitungen bei 11,6 Millionen Exemplaren (plus 16 Prozent) ein wichtiger Tag. Hier erscheinen 26 Titel mehr als noch im Vorjahr. Das bedeutet: am Wochenende werden 29% Prozent aller Anzeigenblätter publiziert. Auf die restlichen Tage (Montag, Dienstag, Freitag) entfallen 2,9 Prozent der Titel.

Reichweite und Leserschaft
Anzeigenblätter werden seit 1995 in der unabhängigen Intermedia-Studie Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse (AWA) untersucht. Für die AWA 2006 wurden nach dem Quota-Auswahlverfahren circa 21.000 Personen befragt. Deutschlands Anzeigenzeitungen wurden 2006 laut AWA von insgesamt 43,75 Millionen Lesern genutzt (2005: 43,88). Das bedeutet 67,2 Prozent der Personen ab 14 Jahren lesen Anzeigenblätter (2005: 67,4).

Im Vergleich zu anderen Medien, stehen die Anzeigenblätter ebenfalls sehr gut da, quer durch alle Altersgruppen der Bevölkerung. In der Altersgruppe der 14 bis 29-Jährigen erreichen Anzeigenzeitungen pro Woche 6,5 Millionen Leser (50,7 Prozent im entsprechenden Bevölkerungssegment).

Je mehr Anzeigenschaltungen, desto größer die Reichweite: 82,8 Prozent der Anzeigenzeitungsleser lesen im Durchschnitt fünf von sechs Ausgaben. Darin sieht der BVDVA bestätigt, dass die Titel regelmäßig gelesen werden und deshalb für den Einsatz in Werbekampagnen geeignet sind.

Struktur der Leserschaft


"Durchblick" - Preis für Bürger- und Verbrauchernähe
Zum zweiten Mal wurde am Vorabend der BVDVA-Mitgliederversammlung zur BVDVA-Frühjahrstagung der "Durchblick" - Preis für Bürger- und Verbrauchernähe an drei Anzeigenblätter verliehen. Mit dem Ersten Platz wurde der "SonntagsReport" aus Leer geehrt. Den Zweiten Platz belegte die "Berliner Woche". Der Dritte Platz ging an den "WochenTip" aus Lippstadt.

Der Jury lagen in diesem Jahr 115 Titel aus 46 Verlagen vor. Mit dieser TOP-Auszeichnung des BVDVA prämiert eine unabhängige Jury Anzeigenzeitungen für ein erfolgreiches bürgernahes Gesamtkonzept lokaler Informationsvermittlung - sowohl in redaktioneller als auch in werblicher Hinsicht.

Ansicht SonntagsReport Profile der Preisträger
Der erste Platz ging an den "SonntagsReport" aus Leer. Ihn gibt es mit einer eigenen Lokalausgabe für das nördliche Emsland. Mit mehr als 100.000 zugestellten Exemplaren pro Sonntag erreicht er nahezu jeden Haushalt im Landkreis. Der Verlag sieht sein Produkt deshalb bestens "als Werbemedium für die hiesige Wirtschaft" aufgestellt. Der redaktionelle Mix aus lokaler Berichterstattung, Sport, Wirtschaft und Kultur mache den SonntagsReport in der Region zu einer sehr anerkannten und beliebten Wochenzeitung am Sonntagmorgen", freute sich der Verlagsleiter über die Anerkennung.

Ansicht Berliner Woche Den zweiten Platz beim "Durchblick" erhielt die "Berliner Woche". Für sie steht die lokale Berichterstattung an erster Stelle. In jeder Ausgabe stehen Nachrichten aus dem jeweiligen Berliner Bezirk schon auf Seite Eins, ergänzt um Informationen aus anderen Teilen Berlins. Im Veranstaltungskalender "Freizeit" steht Woche für Woche, was im Bezirk geboten wird. Dabei schaut die Redaktion auch über die Bezirksgrenzen hinaus.

Im "Wochenmarkt" und auf vielen weiteren Seiten erfahren Leser, wo was schnell und günstig zu bekommen ist. Anzeigen in der "Berliner Woche" umfassen zahlreichen Spektren - von A wie Auto bis Z wie Zeitarbeit. Natürlich gibt es in der "Berliner Woche" auch Kleinanzeigen. So können Leser zum Beispiel in der Rubrik "Reisemarkt" ihr nächstes Urlaubsziel finden, in der Rubrik "Herzklopfen" neue Freunde und in der Rubrik "Wer bietet was" Offerten zu allem Erdenklichen finden.

Ansicht WochenTip Den dritten Platz belegt der "WochenTip" aus Lippstadt. Gegründet wurde er als Tochterunternehmen der Laumanns-Gruppe im Frühjahr 1994. Der Vertrieb der Wochenzeitung wird durch ein selbständiges Unternehmen aus dem Hause Laumanns organisiert. Dieses Unternehmen Wochentip-Media-Vertriebs GmbH hat sich nicht nur auf die Verteilung der Wochenzeitung spezialisiert, sondern übernimmt auch separate Prospekt- und Beilagenstreuungen an Haushalte im Einzugsgebiet Altkreis Lippstadt. Zur Zeit sorgen rund 180 Verteiler dafür, dass die Anzeigenzeitung pünktlich zugestellt wird. Zudem sind 15 Personen im Einsatz, die nach der Zustellung Kontrollen durchführen, um die ordnungsgemäße Verteilung zu überprüfen.

Das redaktionelle Spektrum reicht von der lokalen Berichterstattung mit Reportagen oder Ankündigungen über Vermischtes, Tipps und Infos für das Wochenende bis hin zu Sonderseiten, die zu Ereignissen in der heimischen Region oder mit aktuellen Verbrauchertipps angefertigt werden.




Zum Thema:
10.05.2007: Werbetrends bei der Medienauswahl
13.04.2007: Verbraucher sprechen auf Beilagenwerbung an
03.04.2007: Zustellplaner für Haushaltswerbung verfügbar
05.03.2007: Profil des Programmzeitschriften-Marktes (St. 03 /2007)
15.01.2007: Bilanz zum Werbemarkt 2006 (Studienarchiv 01 /2007)
31.07.2006: AWA 2006 Werbeträgeranalyse (Studienarchiv 07 /2006)
12.12.2005: Wie die Massenmedien konsumiert werden (St.archiv 12 /2005)
//Ende

Kontakt: BVDVA Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter
Konstantin Korosides
Link:
www.BVDVA.de
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