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  Verkaufsförderung

Maßnahmen von Händlerpromotions und
Instrumente der Verbraucherpromotions



Maßnahmen von Händlerpromotions
Einsetzbare Maßnahmen sind:

  • finanzielle und materielle Förderung
  • Unterstützung bei der Werbung und Warenpräsentationen
  • Schulung und Beratung
  • Händlerpromotions oder handelsorientierte Verkaufsförderung von Herstellern dienen dazu, den Händlern Anreize zu bieten für neue Produkte im Sortiment oder zur Aufnahme von mehr Produkten im Sortiment.

    Finanzielle und materielle Förderung
    sowie Nachlässe, Rabatte oder geltwerte Vorteile (Gratiswaren oder Geschenke) sind Beispiele für deren Möglichkeiten, zum Beispiel in Form von :

    • Mengen- oder Naturalrabatten (11/12), um zur Abnahme größerer Mengen zu bewegen
    • Einkaufsprämien, z.B. in Form von Sachprämien bei Überschreiten einer bestimmten Bestellmenge
    • Einkauf zu reduzierten Preisen für einen begrenzten Zeitraum (z.B. Einfürung neuer Produkte)
    • Merchandise-Nachlass = vertraglich festgelegte Vergütung für erhöhte Verkaufsanstrengungen, z.B. als Nachlass für Werbemaßnahmen oder Display-Nachlass für den Einsatz von Displaymaterial oder Produktpräsentationen
    • Handel erhält Werbegeschenke mit Werbeaufdruck (Kugelschreiber, Kalender, Streichhölzer, etc.) zur Verteilung an Kunden

    Unterstützung bei der Werbung und Warenpräsentation
    • durch Aufstellen von Display-Material
    • Einsatz eines Dekodienstes
    • Hostessen und Propagandisten zur Durchführung von Verkaufsaktionen

    Schulung und Beratung
    • Händlertreffen, Tagungen und Konferenzen (Informationsvermittlung, Erfahrungsaustausch)
    • Schulung der Händler um Fachkompetenz zu verbessern
    • Händlerzeitschriften und Informationsdienste (wichtige Termine)
    • Beratung der Händler zu Ladengestaltung, Warepräsentationen, Nachfolgesicherung, Erweiterung


    Instrumentarium der Verbraucherpromotions
    Die Instrumente der verbraucherorientierten Verkaufsförderung oder Verbraucher-
    promotions können sowohl von den Herstellern als auch vom Handel eingesetzt werden.

    Nach Weis sollen folgende Ziele damit erreicht werden:

    • Die Aufmerksamkeit der Verbraucher soll schnell auf ganz bestimmte Produkte gelenkt werden, z.B. durch Displays oder Produktproben
    • Der Verbraucher soll in direkten Kontakt zum Produkt kommen,
      z.B. Produktproben
    • Der Verbraucher soll sich aktiv mit dem Produkt auseinandersetzen, z.B. durch die Beantwortung von Fragen in einem Preisausschreiben
    • Es sollen zusätzliche Anreize auf den Verbraucher wirken, z.B. durch Verlosungen
    • Der sofortige Kauf des Produktes soll dem Verbraucher besondere Vorteile bringen, z.B. durch Sonderangebote

    In der Praxis kommen folgende übliche Verbraucherpromotions zum Einsatz :

    • Produktproben
    • Zugaben
    • Zweitnutzenpackung
    • Prämien
    • Sonderangebote
    • Sonderpreispackungen
    • Gutscheine oder Coupons
    • Rückvergütungsrabatte
    • Probenutzung
    • Gewinnspiele
    • Wettbewerbe
    • Treueprämien
    • Garantieleistungen
    • Verkaufsaktionen


    Planung von Verkaufsförderungsaktionen
    Die Kenntnis der Schritte zur Planung erleichtert eine zielstrebige Umsetzung und hilft, am Ende den Erfolg der Maßnahmen zu kontrollieren :

    1. Verkaufsförderungsziele bestimmen
    2. Instrumente auswählen
    3. Angemessenheit des Anreizes überprüfen
    4. Zeitpunkt und Dauer der Aktion vorplanen
    5. Kosten bestimmen
    6. Erfolgskontrolle

    Mit der Erfolgskontrolle wird schliesslich geprüft, ob die gesetzten Ziele erreicht wurden. Häufig werden die Verkaufsdaten, z.B. der Absatz bzw. Umsatz vor, während und nach der Aktion gemessen. Bei Gutscheinen gibt die Einlösequote Aufschluß über den Erfolg der Maßnahme.



    M-M
    Redaktion

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