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Öko-Marketing TEIL 2: Marketing-Mix und Fallbeispiele Im Teil 1 zum Thema ist deutlich geworden, dass ein konsequentes Öko-Marketing im Prinzip an allen Instrumentalbereichen bzw. allen Basisinstrumenten des Marketing anknüpfen muss. Nur so kann eine ökologie-orientierte Marketing- und Unternehmenspolitik konsequent gestaltet und im Markt verankert werden. Es geht mit anderen Worten um einen konsequenten ökologie-orientierten Marketingmix. Wie umfassend er sich grundsätzlich darstellt, zeigt die Übersicht zu den möglichen Ansatzpunkten: ![]() Quelle: Bruhn 1992 |
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Die Abbildung gibt insgesamt eine Vorstellung darüber, wie komplex sich
Öko-Marketing darstellt bzw. darstellen kann. Einsatzarten und -intensitäten
eines ökologie-orientierten Marketingmix hängen dabei naturgemäss von der
Art des ökologie-orientierten Grundkonzepts - das seine Verankerung bereits auf der
Zielebene finden muss - ab. Im Prinzip können nach Meffert drei ökologie-orientierte
Konzepte unterschieden werden:Erfolgreiche ökologie-orientierte Konzepte sind vor allem solche, die einen möglichst umfassenden Ansatz wählen. Dafür gibt es unterschiedliche Realisierungsformen. Fallbeispiele Bereits im Rahmen der ersten Konzeptionsebene der Marketing- und Unternehmensziele (allgemeine Wertvorstellungen - Basic Beliefs) ist die notwendige Verankerung des Umweltschutzgedankens und seine Umsetzung in innovative, umweltfreundliche Produkte z.B. bei der Firma Henkel angesprochen worden. Nachfolgend werden spezifische Konzepte angesprochen, die sich durch jeweils unterschiedliche strategische Handschriften bzw. Ausgangspunkte auszeichnen:
Voraussetzung ist Akzeptanz im Unternehmen Die Verwirklichung eines konsequenten Öko-Marketing setzt die breite Akzeptanz eines solchen Konzepts im Unternehmen selbst voraus. Das bedingt mit anderen Worten entsprechende Maßnahmen eines internen Marketing. Nur so kann ein ökologisches Konzept gelebt und realisiert werden ("Philosophie-Treue"). Aufgrund der Komplexität und des bereichsübergreifenden Ansatzes eines Öko-Marketing müssen deshalb auch vorherrschende funktiosnorientierte Organisationskonzepte durch ganzheitlichere, vernetzte Strukturen überlagert werden (=Schnittstellen-Management). Das Öko-Marketing stellt einen von drei "neueren" umfassenden Marketingansätzen dar; die zwei weiteren sind das Erlebnismarketing und das Beziehungsmarketing. (Anmerkung d. Red.) |
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