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Profiling im Online-Marketing

- Leitfaden zur Zielgruppen-Segmentierung -


Vergleichbar mit einem Direktmailing im klassischen Sinne, gilt es auch im Online-Marketing, seine Zielgruppe direkt und persönlich via eMail anzusprechen. Dazu ist es unerlässlich, den potentiellen Kunden- und Interessentenstamm in Gruppen aufzuteilen. Personen mit gleichen Interessenmerkmalen sind zu verbinden.


von
Christian Bauer
Instrumentale Unterstützung
Es gibt zahlreiche Betreiber von Mailing-Listen, deren Mail-Services das Versenden von eMails an kleine wie grosse Teilnehmerzahlen unterstützen. Ein Manko daran ist, dass zum einen nur die eMail-Adresse des Users aufgenommen wird, eventuell noch mit dem Namen und zum anderen, dass damit an jeden Listenteilnehmer inhaltlich die selben Informationen versandt werden. Hierbei ist keine Segmentierung nach Interessensmerkmalen möglich, da keine hinterlegt sind bzw. hinterlegt werden können.

Für eine Segmentierung kommt es also darauf an, ein Mailsystem zu nutzen, das Profile und damit Personengruppen erfassbar macht, wie unser hauseigenes Produkt "intelliMail". Anhand dessen zeige ich Möglichkeiten und Faktoren des Segmentierungs-Prozesses auf. So ergibt sich für Sie auch ein Überblick zur Leistungsfähigkeit von Mailsystemen. Die zeitaufwändige Arbeit, jede Mail einzeln und persönlich zu formulieren und zu verschicken, lässt sich damit sparen.

Zielgruppen-Segmentierung
Die wichtigsten Überlegungen im Profiling sind:
  • Finden Sie heraus, welche Interessen Ihre Zielgruppe an Ihrem Unternehmen hat
  • Ebenso definieren Sie, welches Wissen über Ihre Zielgruppe für Sie von Wert ist
  • Nutzen Sie neue Marketingansätze, indem Sie die reine demographische Segmentierung verlassen
  • Entwickeln Sie aus diesen Überlegungen heraus Ihr individuelles Merkmalprofiling
  • Nachträgliche Änderungen des Profils wirken sich negativ auf Ihre Kundendaten aus
  • Spätere Merkmal-Ergänzungen des Profils sind unkompliziert
  • Nutzen Sie die Daten darüber hinaus zur Zielgruppenanalyse
Die Qualifikation der Kundendaten
Die Personalisierung der Ansprache ist der erste Schritt zur kundenorientierten Kommunikation. Dann wird der erfolgreiche Einsatz von Mailsystemen wie intelliMail dadurch bestimmt, wie genau die Interessen jedes einzelnen (potenziellen) Kunden bekannt sind, um ihn zielgerichtet mit passender Information bedienen zu können.

Die Kommunikation eines modernen Unternehmens via Internet hat sich von einer Nischen-Interaktion zur Managementaufgabe gewandelt. Das Online-Marketing arbeitet dann besonders erfolgreich, wenn seine Aufgaben und Ziele gemeinsam mit den übrigen Kommunikationsmitteln abgestimmt werden.
Schritt 1:

Zur Segmentierung teilen Sie Ihre Kunden in Gruppen ein und legen die Profilmerkmale fest, die eine Gruppe kennzeichnet. Analysieren Sie Ihre Zielgruppe und Ihre Produkt- und Dienstleistungspalette. Definieren Sie jene Merkmale, die sich am besten zur Unterscheidung eignen. intelliMail ermöglicht beispielsweise die Einteilung von bis zu 20 Profilmerkmalen.
Schritt 2:

Nach diesen vordefinierten Interessen teilen Sie Ihre Internet-Kundschaft ein. Möchte sich künftig ein Interessent per eMail über Ihr Unternehmen informieren, bitten Sie ihn einfach darum, Ihnen seine persönlichen Interessen zu nennen.
Das Resultat

Der Nutzen für Ihren Kunden liegt auf der Hand: er erhält künftig genau die Mitteilungen, die in seinem Interessensgebiet liegen. Im Gegenzug werden all jene Informationen, die individuell nicht von Interesse sind, nicht gegeben. Die Folge: Ihre Unternehmensinformationen werden für jeden eMail-Empfänger wertvoller, die Zufriedenheit mit Ihrem Service ist hoch. Als positiver "Nebeneffekt" wächst mit der individuellen Beantwortung der qualifizierte Datenbestand Ihrer Online-Interessenten. Damit ist die Basis eines dauerhaften Dialoges geschaffen.
Disziplin bei der Merkmaldefinition
Im Allgemeinen gilt die Regel: je intensiver man sich zu Beginn der eMail-
marketing-Aktivitäten mit dem Profiling seiner Zielgruppe auseinander setzt, um so besser wird das eingesetzte Mailsystem für Sie arbeiten.

Zunächst sollte Ihre Einteilung das gesamte Leistungspektrum Ihres Unternehmens abdecken, zumindest jedoch jene Teilbereiche, die für Ihre Zielgruppe im Internet von Bedeutung sind. Überlegen Sie: Was interessiert Ihre Zielgruppe wirklich, und welche Informationen über Ihr Online-Publikum sind für den Einsatz eines Mailsystems relevant - diese Fragen stehen an zentraler Stelle bei der Konzeption des Marketinginstrumentes eMail.
Ein einfaches Beispiel:

Ein EDV-Versandhaus teilt sein Sortiment in Hardware, Software, Netzwerktechnik und Bürokommunikation ein. Zusätzlich bietet das Versandhaus im Internet aktuelle Schnäppchen und Produktneuheiten an und teilt den Kundenstamm in HomeOffice, SmallOffice und Professionals ein. Nach diesen Interessenskategorien und Merkmalen wird dann auch das Profil für das eMail-Marketing eingeteilt.
Da jeder Teilnehmer ein Merkmal per Mausklick ein oder ausschalten können muss, sind Ihre Merkmale als "geschlossene" Fragen zu formulieren (abzufragen), d.h. die Beantwortung erfolgt mit "ja" oder "nein". Also nicht: "Wie alt sind Sie?", sondern vielmehr: "Sind Sie zwischen 20 - 30 Jahre alt?". Wieviele Merkmale Ihr eMailing-Profil beinhaltet, hängt von Ihrer Online-Zielgruppe ab. intelliMail beispielsweise entwickelt besonders dann wertvolle Dienste, wenn die Zielgruppe inhomogen ist, bzw. die Produkt- und Dienstleistungspalette unterschiedliche Kundenkreise anspricht.

Beachten Sie: je mehr unterschiedliche Merkmale Ihr Profiling beinhaltet, desto differenzierter muss jede Ihrer Aussendungen vorbereitet werden. Wenn Sie Ihrer Zielgruppe zahlreiche Qualifikationsmöglichkeiten bieten, sollten Sie diese unterschiedlichen Qualifikationen auch entsprechend bedienen. Das bedeutet, annähernd jedes Merkmal zu jeder Aussendung mit speziellen Informationen zu versorgen. Damit steigt zwar die Zielgenauigkeit Ihrer Kommunikation, aber auch der Anspruch an Ihre Textredaktion bezüglich Recherche, Auswahl und Formulierung der einzelnen Textbausteine. In vielen Branchen hat sich eine Merkmalanzahl zwischen 10 und 15 bewährt. Bei intelliMail sind 20 Merkmale möglich.

Änderungen oder Ergänzungen von Profilmerkmalen
Ändern sich Ihre Rahmenbedingungen, wie beispielsweise Ihre Produktpalette, dann sind auch Anpassungen Ihrer Profilmerkmale meist unumgänglich. Sie sollten allerdings bedenken, dass jede nachträgliche Änderung eines Profilmerkmales die Homogenität Ihrer Kundendaten nachhaltig stört.
Ein Beispiel:

Ein Interessenmerkmal wird von "Motorradzubehör" nach einem halben Jahr zu "Motorrad & Reisen " verändert. Dies hat zur Folge, dass die Adressen, die sich vor der Änderung qualifiziert haben, Informationen zu Motorradzubehör erwarten. Sie sind nach der Änderung allerdings der Kategorie "Motorrad & Reisen" zugeordnet. Das bedeutet, dass diese Abonnenten in Zukunft auch zu dem Bereich Motorradreisen informiert werden, obwohl dies unter Umständen nicht ihren tatsächlichen Interessen entspricht. Das heisst, Ihre Daten werden insgesamt inhomogen und müssen (zeit-)aufwändig nachqualifiziert werden.
Dieses einfache Beispiel zeigt, welche Bedeutung der Definition von Profilmerkmalen zu Beginn Ihrer eMail-Marketingaktivitäten zukommt. Eine Änderung von Merkmalen ist nachträglich umständlich und ggf. nur mit Unterstützung möglich. Unkomplizierter ist in der Regel die Ergänzung weiterer Merkmale. Zwar teilt sich auch hierbei Ihr Datenbestand in ungleiche Teile: jene Datensätze, die vor der Merkmalserweiterung angelegt wurden, bleiben unberührt, wogegen Einträge nach der Erweiterung dementsprechend genauere Profile liefern.

Vorteilhaft für Sie und für die Teilnehmer ist, wenn jeder jederzeit seine Interessen selbständig auf Ihrer Service-Seite auf den aktuellen Stand bringen kann. Dadurch qualifiziert sich Ihr Datenbestand automatisch nach und passt sich den veränderten Rahmenbedingung an - ohne zusätzliche Mehrkosten!


Kontakt: netpage gmbh
Christian Bauer

e-Mail: cbauer@netpage.de

www.netpage.de

www.intellimail.de
 
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