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M-M
Redaktion
19. Februar 2007
. . . Fortsetzung
Spirituosenkauf wird am POS entschieden



geplanter Einkauf gegenüber Spontankauf bei Spirituosen

Da es sich also vornehmlich um einen geplanten Kauf handelt, wird deutlich, warum Spirituosen ein so entscheidender Kunden- und Frequenzbringer für den Lebensmitteleinzelhandel sind. Im Schnitt kaufen rund 40 Prozent der Befragten einmal im Quartal eine Spirituose ein, jeder vierte sogar häufiger. Je nach Gattung steht bei fünf bis elf Prozent der Spirituosenkäufer mehr als zweimal im Monat eine Spirituose auf dem Einkaufszettel.

Trotz der vielfach getroffenen Vorauswahl, lassen sich die Konsumenten auch am Regal noch beeinflussen. So hat ein Drittel der befragten Spirituosenkäufer mehr als drei verschiedene Produkte in die Hand genommen, bevor die Entscheidung getroffen wurde. Vor allem bei Softspirituosen ist die Entscheidungsfindung häufig komplexer, während der Einkauf von Kräuterlikören vergleichsweise schnell geht. Es wird zwar mit vorgefasstem Plan eingekauft, vor dem Regal lassen sich die Shopper aber dennoch häufig inspirieren und gegebenenfalls verführen.

Kauffrequenz nach Spirituosen-Gattungen

Entscheidung am Regal
In der Studie stellte IRI fest, dass sich die Kaufplanung der Konsumenten größtenteils auf die Gattung bezieht. Aus den Interviews ging hervor, dass diese bei 83 Prozent aller Spirituosenkäufer bereits feststand. Daneben waren vor allem die Marke (bei 64 Prozent) und der Geschmack (34 Prozent) entscheidende Kaufkriterien.

Interessanterweise rangiert der Preis bei den Käufern erst an vierter Stelle der Kaufkriterien (29 Prozent). Er ist für Wodka- und Rum-Käufer mit 38 und 35 Prozent wichtiger als beispielsweise für Weinbrand-Käufer (27 Prozent) oder gar für die Käufer von Kräuterlikören (23 Prozent). Es ist ganz offenbar so, dass für die meisten Spirituosenkäufer im Verbrauchermarkt die Vielfalt des Angebots deutlich vor den Kosten des Einkaufs rangiert.

Fazit
Für den einschlägigen Handel stellt die relativ gering ausgeprägte Preissensibilität einen Vertrauensvorschuss dar. Dieser muss allerdings durch entsprechende Pflege des Spirituosensortiments immer wieder aufs Neue verdient werden. Um aber auch in Zukunft den schnell wachsenden Discountern Paroli bieten zu können, muss vor allem dieser Vertriebskanal neue Ideen und Strategien entwickeln.

Weiterführende Details
Die IRI-Shopperstudie mit dem Titel "Verändertes Kauf- und Konsumverhalten bei Spirituosen" gibt Herstellern und Handelsunternehmen entscheidende Informationen für die strategische Planung im Spirituosensegment. IRI liefert die Studie werktags innerhalb von 24 Stunden nach Bestellung als Powerpoint-Datei per eMail. Die komplette Studie mit Informationen über den Gesamtmarkt ist zum Preis von 7.500 Euro zzgl. Mehrwertsteuer erhältlich. Es können jedoch auch Teile für einzelne Spirituosengattungen erworben werden.



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//Ende


Kontakt: Information Resources (IRI) GmbH
eMail: Wolfgang Kappler
Link:
www.infores.com
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