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M-M Redaktion
31. Juli 2007
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. . . Fortsetzung
Markt für Elektrogeräte im Aufschwung
Verbraucher setzen mehr auf Qualität
Von der guten Laune der Konsumenten profitierten auch die Elektro-Kleingeräte. Bei
stabil bleibenden Absatzzahlen fiel auf, dass die Verbraucher wieder eher zu
höherpreisigen Geräten griffen als im Vorjahr. Ein Beispiel dafür sind die
Bodenstaubsauger, deren Absatzzahlen zwar leicht zurückgingen, deren Verkaufsumsatz
aber um 9 Prozent stieg. Ein Phänomen, das sich auch bei den Espressomaschinen zeigte:
Jedes zweite verkaufte Modell war ein Vollautomat, und das bei einem Durchschnittspreis
von fast 600 Euro.
Auch in der Foto-Branche zeigt sich, dass die Bedeutung hochwertiger technischer
Ausstattung und Qualität einen immer größeren Anteil am Umsatz einnimmt. Digitale
Spiegelreflexkameras verzeichneten eine starke Nachfrage, was den Absatz um zwei
Drittel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum steigen ließ. Trotz leichtem Preisverfall
im Photomarkt blieb der Umsatz hier insgesamt stabil.
IT- und Büroausstattung weniger gefragt
Schwächer agierte dagegen die Telekommunikationsbranche, die einen Umsatzrückgang
von 3,9 Prozent in den beobachteten Warengruppen verzeichnete. Die großen Verlierer
im Telekommunikationsmarkt waren Faxgeräte und Anrufbeantworter.
Das Schlusslicht im Jahr 2006 bildet der größte Teilmarkt Informationstechnologie und
Büroausstattung. Zwar ging auch hier der Trend hin zu innovativen, multifunktionalen und
designorientierten Geräten. Allerdings entwickelte sich die Nachfrage im ersten Halbjahr
sehr verhalten. So zeigten die LCD-Monitore und mobilen Computer erst nach einem sehr
schwachen ersten Halbjahr einen deutlichen Umsatzanstieg in der zweiten Jahreshälfte.
Auch die Multifunktionsgeräte, die die Funktionen Scannen, Kopieren, Faxen, Drucken
integrieren, legten in diesem Zeitraum zweistellig zu, während Geräte wie Kopierer
und Drucker weiterhin deutliche Einbußen erlitten. Einzig die
Computerzubehör-Warengruppen wie zum Beispiel Webcams, TV-Karten, Externe Festplatten,
Tastaturen und Mäuse zeigten konstant gute Wachstumsraten. Doch konnte selbst der
starke Endspurt die negative Bilanz des ersten Halbjahres nicht mehr kompensieren,
so dass letztlich ein Umsatzrückgang von 4,0 Prozent in diesem Sektor verbucht werden
musste.
Fazit und Ausblick
Trotz der heterogenen Entwicklung der einzelnen Teilmärkte schloss das Jahr 2006 für
den gesamten Elektromarkt mit einem Umsatzplus von 2,1 Prozent erfreulich ab. Träger
dieses Wachstums sind innovative Produkte, die den Anforderungen der Konsumenten an
Design, Digitalisierung, Vernetzung, Multifunktionalität und Mobilität Rechnung trugen.
Voraussichtlich werden sich diese Trends auch im Jahr 2007 fortsetzen. Es stellt sich
die Frage, wie sich die vorgezogenen Käufe aufgrund Mehrwertsteuererhöhung und die
gestiegene Konsumlaune, die letztes Jahr kräftige Impulsgeber waren, auf die Entwicklung
des Technikmarktes im laufenden Jahr auswirken werden.
Zur Studie
GfK Marketing Services Deutschland beobachtet kontinuierlich in über 70 Ländern der
Welt die Marktentwicklung von über 300 Warengruppen aus den Bereichen der technischen
Gebrauchsgüter. Dabei werden die Abverkaufsdaten von über 50.000 Händlern weltweit auf
Einzelartikelebene in einer Vielzahl von Absatzkanälen wöchentlich oder monatlich
erhoben. In einem aufwändigen Verfahren, das internationale und zeitliche
Vergleichbarkeit garantiert, werden diese nach Markenanteilen, Preisklassen,
technischen Merkmalen und Hitlisten ausgewertet. Die Summe der beobachteten
Absatzkanäle bildet dabei den GfK-Panelmarkt.
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