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M-M Redaktion
31. Juli 2007
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Markt für Elektrogeräte im Aufschwung
Der Markt für Elektrogeräte in Deutschland legte letztes Jahr um 2,1 Prozent
auf einen Gesamtumsatz von 43,8 Milliarden Euro zu. Dabei entwickelten sich die
Teilmärkte durchaus unterschiedlich. Generell sorgten Vorzieheffekte aufgrund der Mehrwert- steuererhöhung,
eine gestiegene Kauflaune und das wirtschaftliche Umfeld für ein insgesamt positives
Wachstum.
Der Gesamtumsatz für die beobachteten Elektrogeräte betrug im vergangenen Jahr
43,847 Milliarden Euro. Dabei handelt es sich um den Gesamtmarkt aller von
GfK Marketing Services Deutschland im Rahmen des Handelspanels beobachteten
Warengruppen. Die von der GfK gewonnenen Marktinformationen werden sowohl in
Deutschland als auch weltweit von Handel und Industrie eingesetzt.
Die Ermittlung des Gesamtumsatzes basiert auf einer kontinuierlichen Erhebung der Abverkaufsdaten zu
einzelnen Produktgruppen aus über 7.000 Verkaufsstellen in Deutschland.
Heterogene Teilmärkte
Die Entwicklung verlief in den einzelnen Segmenten 2006 höchst unterschiedlich:
So konnten die Teilmärkte Unterhaltungselektronik, Elektroklein- und -großgeräte
deutlich an Umsatz zulegen. Dagegen blieb der Fotobereich stabil. Die
Märkte Telekommunikation sowie Informationstechnologie und Büroausstattung zeigten sich eher
rückläufig. Generell sorgten Vorzieheffekte aufgrund der Mehrwertsteuererhöhung,
eine gestiegene Kauflaune und das wirtschaftliche Umfeld für ein insgesamt positives
Wachstum von 2,1 Prozent.
Überdurchschnittlich entwickelte sich die Nachfrage bei
den Fachmärkten der Einkaufskooperationen, den Fachmärkten der filialisierten
Handelsunternehmen sowie beim Onlinehandel.
Gewinner des Jahres 2006 war die klassische Unterhaltungselektronik. Sie konnte ihren
Gesamtumsatz um 10,2 Prozent steigern, und hatte damit das erfolgreichste Jahr seit
Mitte der 90er Jahre. Jeder vierte erfasste Euro wurde in diesem Segment umgesetzt.
Ein Wachstumsträger war die hohe Nachfrage nach LCD- und Plasma-Fernsehgeräten, die
nahezu für die Hälfte des Unterhaltungselektronikumsatzes verantwortlich waren.
Dieses führte die GfK insbesondere auf die Fußballweltmeisterschaft zurück.
Besonders gut entwickelten sich auch die tragbaren Navigationsgeräte. So wurden 2006
vier Mal so viele Navigationsgeräte verkauft wie im Vorjahr. Im Weihnachtsgeschäft
steuerten die tragbaren Navigationsgeräte bereits ein Zehntel des gesamten
Unterhaltungselektronikumsatzes bei.
2006 war auch das Jahr der Elektro-Großgeräte, die ebenfalls bezogen
auf den Gesamtumsatz mit 8 Prozent relativ stark wuchsen. Der Absatzboom begann allerdings erst in
der zweiten Hälfte des Jahres, in der sich die gute Verbraucherstimmung, eine hohe
Anschaffungsbereitschaft und vorgezogene Käufe bemerkbar machten.
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